Tarifvertrag des gesamtverband verkehrsgewerbe niedersachsen e.v. (gvn) - Troy Rodger
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Tarifvertrag des gesamtverband verkehrsgewerbe niedersachsen e.v. (gvn)

Tarifvertrag des gesamtverband verkehrsgewerbe niedersachsen e.v. (gvn)

Die wichtigsten Änderungen in Bezug auf Arbeitszeit und Ruhezeit beziehen sich auf die Art und Weise der Erfassung der Gesamtarbeitszeit und die Aufteilung des Arbeitstages. Bei der Berechnung der Arbeitszeit wurde vereinbart, daß bei einer Berechnungsfrist für die Erfassung der Gesamtarbeitszeit zwei Monate überschritten werden, 60 % des sektoralen Mindestlohns für Überstunden gezahlt werden. Was die Aufteilung des Arbeitstages für die Fahrer im Personenverkehr betrifft, so kann sie in getrennte Arbeitszeit- und Ruhezeiten unterteilt werden. Die Ruhezeit zwischen den festgelegten Arbeitszeiten sollte mindestens drei Stunden betragen, und die Bereitschaftszeit, die nicht in der Arbeitszeit enthalten ist, wird nach der zweiten Stunde Bereitschaftszeit entsprechend dem sektoralen Mindestlohn bezahlt. Im Dezember 2007 wurde ein neuer sektoraler Tarifvertrag zwischen der Union estnischer Automobilunternehmen (Autoettevétete Liit) und der estnischen Gewerkschaft für Transport- und Straßenarbeiter (Eesti Transpordi- ja Teetöötajate Ametiühing, ETTA) geschlossen. Der bisherige Branchentarifvertrag lief im März 2007 aus, und seitdem liefen die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag. Die neue Vereinbarung trat am 1. Februar 2008 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2009. Nach langen und ineffektiven Verhandlungen haben Busfahrer, die bei einem der größten öffentlichen Busunternehmen, GoBus, beschäftigt waren, in einigen der größten estnischen Städte einen einstündigen Warnstreik abgehalten. Sie drohten auch mit umfassenderen Streikaktionen, um bessere Lohnbedingungen und höhere staatliche Subventionen für Busunternehmen zu fordern.

Der Streik sollte am 11. Dezember 2007 in zwei der größten Städte Estlands stattfinden und anschließend schrittweise auf alle öffentlichen Verkehrsmittel des Landes ausgedehnt werden. Darüber hinaus drohten einige Arbeitgeber, ihre Verträge über die Erbringung von Verkehrsdienstleistungen mit kommunalen Einheiten zu kündigen, wenn die staatlichen Subventionen nicht erhöht würden. Ende 2007 wurde im Straßenverkehr nach intensiven Verhandlungen und kurz bevor die Branchengewerkschaften Streikaktionen ankündigen wollten, ein neuer Branchentarifvertrag geschlossen. Die neue Vereinbarung trat am 1. Februar 2008 in Kraft. Die Bestimmungen des Abkommens betreffen den gesamten Sektor und betreffen Arbeitszeit- und Ruhezeiten sowie Lohnfragen, einschließlich des Mindestlohns für Arbeitnehmer im Straßenverkehr.

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