Tarifvertrag ig bergbau chemie energie - Troy Rodger
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Tarifvertrag ig bergbau chemie energie

Tarifvertrag ig bergbau chemie energie

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat in Deutschland 661.000 Mitglieder und ist damit die drittgrößte Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund. Sie organisieren Arbeiter aus den Bereichen Bergbau, Chemie, Energie, Öl, Erdgas, Glas, Gummi, Keramik, Kunststoffe, Papier, Umwelt und Abfall. Michael Vassiliadis ist seit 2009 vorsitzender. Während der Debatte 2014 über einen möglichen Kohleausstieg wurde Vassiliadis zu einem ausgesprochenen Kritiker der Idee und beschwand, dass die Industrie leiden würde, wenn Deutschland gleichzeitig aus Atomkraft und Kohle aussteigen würde. Die IG BCE und der Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie waren mit komplexen Diskussionen in die zweite Runde gestartet, die durch den starken Umsatzrückgang in der Branche in diesem Jahr behindert wurden. Die chemische und pharmazeutische Industrie hat Rekordjahre hinter sich, leidet aber unter Handelskonflikten und einer schwachen industriellen Nachfrage. In der letzten Verhandlungsrunde hatten sich Arbeitgeber und IG BCE auf durchschnittliche Einkommenssteigerungen mit einem Gesamtvolumen von 4,6 Prozent für 15 Monate geeinigt. Die Arbeitgeber haben sich mit einer langen Laufzeit von bis zu 29 Monaten zusammengesitzen, die spätestens im März 2022 endet. Sie sprachen auch von leeren Monaten für 2019. “Mit einer außerordentlich langen Lebensdauer und sehr moderaten Gebührenerhöhungen konnten wir unsere wichtigsten Ziele erreichen”, sagte BAVC-Verhandlungsführer Georg Müller.

Mit dem längsten Lauf seit 1987 gibt die Vereinbarung Unternehmen eine lange Planungssicherheit. Der stellvertretende Generalsekretär von IndustriALL, Kemal Özkan, und Branchendirektor Tom Grinter gaben einen detaillierten Überblick über den Zustand der chemischen Industrie weltweit und hoben wichtige Gewerkschaftskampagnen hervor. Es folgte eine Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus Deutschland, Großbritannien, Singapur, Mosambik und Brasilien, bei der Gewerkschaftsaktionen, Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog auf der ganzen Welt verglichen wurden. Die Chemiegewerkschaften trafen sich zuletzt 2015 in Hannover. Eröffnet wurde das Treffen von den Co-Vorsitzenden Iris Wolf von der IG BCE in Deutschland und Sergio Leite von Fequimfar in Brasilien. Iris Wolf betonte, dass die Branche mit dem Klimawandel, der Gegenreaktion gegen die Kunststoffproduktion und der Einführung neuer Produktionstechnologien vor einem enormen Wandel stehe. In einer Sitzung zur Stärkung von Frauen, Jugendlichen und Wanderarbeitnehmern feierten die Teilnehmer den Sieg der neuen IAO-Konvention über Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz und sprachen über die Notwendigkeit, mehr Frauen in männerdominierten Sektoren wie der chemischen Industrie zu engagieren. Die 580.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten künftig mehr Geld und eine neue arbeitgeberfinanzierte Pflegeversicherung. Darauf haben sich die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie (BAVC) in ihren Tarifverhandlungen geeinigt. So werden die Löhne ab Juli 2020 um 1,5 Prozent steigen. Ab Juli 2021 sollen die Gehälter für neun Monate um weitere 1,3 Prozent steigen, wie beide Seiten in Wiesbaden mitteilten. Für das erste Halbjahr 2020 sollten einmalige Zahlungen erfolgen.

Im Oktober 2010 starteten die IG BCE und andere Gewerkschaften eine Petition “Für bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze” und betonten, dass die Energiewende Arbeitsplätze nicht gefährden dürfe, indem sie “eine Energiequelle nach der anderen abschaltet”. “Junge Menschen marschieren für das Klima. Wir stehen vor einer Klimanotlage, und wir müssen handeln. Aber wir sind auch für hochwertige Arbeitsplätze in der Chemie, im Bergbau und in anderen Sektoren sowie in den Gemeinden, die sie unterstützen, verantwortlich. Wir kämpfen für einen gerechten Übergang.” Es folgte eine Diskussion über die Nutzung von Gewerkschaftsnetzen und globalen Rahmenvereinbarungen (GFA) zur Stärkung der globalen Solidarität.

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